Jubiläumstour entlang der Schunter
Die TVB-Radler unterwegs von Walle bis zur Schunterquelle bei Räbke
Von Schwülper zur Schuntermündung
Reiner Sydow hatte die Jubiläumstour sorgfältig vorbereitet. Am Morgen wurden Fahrräder und Teilnehmer vom Sportheim in Schöningen nach Schwülper gebracht, wo die Gruppe um 08:00 Uhr aufbrach. Das erste Etappenziel war die Einmündung der Schunter in die Oker bei Walle.
Dort vermittelte Werner Denneberg, Vorsitzender des Unterhaltungsverbandes Schunter, erste Informationen über den Elmfluss. Nach einer Frühstückspause führte die Route weiter nach Wenden. Dort unterquert die Schunter den Mittellandkanal in einem Düker und tritt auf der anderen Seite in Thune wieder ans Tageslicht.
Entlang der Schunter durch Braunschweig
Die Tour verlief weiter durch Rühme, Querum und Hondelage bis nach Dibbesdorf. Dort wartete Verbandsgeschäftsführerin Tania Genge mit heißem Kaffee, Kuchen und Gebäck auf die Radfahrer. Nach der ausgiebigen Stärkung ging es über Wendhausen, Lehre, Flechtorf und Hattorf nach Heiligendorf.
Werner Denneberg berichtete dort über ein Renaturierungsprojekt zwischen Heiligendorf und dem Flechtorfer Schuntersee. Das Vorhaben soll die Entwicklung von Gewässer und Aue fördern, den Hochwasserschutz verbessern und die Wasserversorgung des Schuntersees sichern.
Renaturierung und Wassererlebnis in Beienrode
Über Glentorf, Klein Steimke und Ochsendorf erreichte die Gruppe Beienrode. Auf einer rund zwei Kilometer langen und etwa 17 Hektar großen Fläche wurde die vormals geradlinige Schunter in ein neues, mäandrierendes Bett verlegt. Wurzelstubben, Raubäume und Strömungslenker schaffen abwechslungsreiche Lebensräume. Hinzu kommen Flachwasserzonen, offene Auenwiesen und ein sich entwickelnder Auwald.
Bereits kurze Zeit nach Abschluss der Arbeiten konnten dort unter anderem Bodenbrüter, Eisvögel, Störche, Rotmilane, Reiher und Kraniche beobachtet werden. Besonders beeindruckt zeigte sich die Gruppe vom Wassererlebnisplatz an der Sohlgleite. Dort lassen sich Wasser, Landschaft und Natur unmittelbar erleben. Auch ein historischer Grenzstein mit der Nummer 97 und ein großer Findling, der „Alte Schwede“, haben dort ihren Platz gefunden.
Empfang am Ziel in Räbke
Die letzte Etappe führte nach Räbke. Bürgermeister Rainer Angerstein empfing die Radfahrer am dortigen Wassererlebnisplatz und überraschte sie mit frischem Räbker Trinkwasser aus der gemeindeeigenen Wasserversorgung. Nach rund 75 Kilometern endete dort eine erlebnisreiche Jubiläumstour.
an Reiner Sydow für die Organisation der Tour und dafür, dass er die Gruppe während der gesamten Strecke sicher von der Spitze aus anführte.
Impressionen der Jubiläumstour
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